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Seite 1 von 6 880 Schwanheim (ursprünglich Sueinheim) wird erstmalig in einer Urkunde erwähnt, die die Schenkung der Kirche zu Sueinheim an die Salvatorkapelle in Frankfurt am 17.11. 880 bestätigt.
11. Jahrhundert Dorf und Gericht Schwanheim sind Eigentum des Klosters St. Jakob von Mainz, die Vogtei besitzen die Herren von Eppstein zu Erblehen.
14. Jahrhundert Die Stadt Frankfurt bemüht sich, in Schwanheim Fuß zu fassen. 1439 Frankfurt und sein reicher Bürger Johann von Holzhausen kaufen je zur Hälfte die Eppsteinschen Vogteirechte über Schwanheim. Eigentümer von Schwanheim wird wenig später der Erzbischof von Mainz.
1499 Mainz kauft die Vogteirechte zurück.
1618/48 Schwanheim wird im 30-jährigen Krieg zerstört. 1803 Im Reichsdeputationshauptschluss fällt Schwanheim an das spätere Herzogtum Nassau. Um diese Zeit lebten dort etwa 700 Einwohner.
19. Jahrhundert Schwanheim entwickelt sich vom reinen Bauerndorf langsam zu einer Arbeitersiedlung, beeinflusst durch die chemische Industrie in Höchst und Griesheim und die immer stärker einsetzende wirtschaftliche Verflechtung mit Frankfurt.
1862 Schwanheim wird als nassauische Gemeinde nicht an die Hessische Staatsbahn angeschlossen. 1866 Schwanheim wird mit dem nassauischen Territorium und mit Frankfurt preußisch. Die Einwohnerzahl beträgt 1.700.
1889 Die Frankfurt-Schwanheimer Waldbahn wird eröffnet, die die Verkehrsverhältnisse wesentlich verbessert. Schwanheim zählt 2700 Einwohner.
1900 Einführung des elektrischen Lichts. Versorger: Elektrizitätswerk O.Krebs.
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