|
Wenn ein Lebenswerk verbrennt |
Dunkle Zeiten für den Kobelt Zoo: 100 Tiere sind tot und der Schaden immens
 (vergrößern klicken)
Wenn wir an den Kobelt Zoo denken, dann an sonnige Tage mit interessanten Veranstaltungen, fröhliche Menschen und immer wieder die Gelegenheit Gleichgesinnte zu treffen um sich auszutauschen. Der Schwanheimer Kleintierzoo erhöht den Freizeitwert der Region immens und dies bei freiem Eintritt. Die gesamte Anlage, man glaubt es kaum, ist Spendenfinanziert, die Arbeiten werden ehrenamtlich ausgeführt. Für Familien aus ganz Frankfurt sowie Umgebung wäre es kaum auszudenken, wenn der Betrieb des Zoos in Frage gestellt wäre.
Genau das aber ist geschehen. Am 20. Dezember 2011 brannten aufgrund eines defekten Frostwächters die Volieren der Zebrafinken, Glanzstare, Kanarienvögel und der chinesische Nachtigallen restlos nieder, 100 Tiere fanden den Tod. 30 Jahre Arbeit, Hege und Pflege sind ein Raub der Flammen.
Der Schock sitzt tief, das Entsetzen ist gerade für die engagierten ehrenamtlichen Zoobetreiber groß, aber trotzdem wird nach vorne geblickt. Doch neben dem Verlust der Tiere ist auch ein erheblicher finanzieller Schaden zu beklagen. Neben den Volieren ist auch das Vogelhaus mit der Futterküche des Zoos vernichtet worden. 10.000.- € reiner Sachschaden plus Arbeitsaufwand sind da niedrig gegriffen.
Damit der Schwanheimer Zoo weiter arbeiten kann ist er jetzt auf Spenden angewiesen. Die Sachsenhäuser SPD-Politikerin Petra Tursky-Hartmann und die Schwanheimer Journalistin Nicole Brevoord haben in einer Spontanaktion eine Spenden Seite mit dem Titel "Hilfe für den Kobelt Zoo" bei Facebook eingerichtet.
Spenden können aber auch direkt an den Kobelt Zoo überwiesen werden.
Kobelt-Zoo
Volksbank Griesheim e.G.
Konto 492809
BLZ 50190400
Jede Spende zählt. Helfen Sie, damit das Freizeitjuwel Schwanheimer Zoo erhalten bleibt.
(bnh - Bild: Karsten Ehrich) |