Jodel-Jazz in der Justinuskirche
Konzert „Europäischer Jazz 2011“ bringt alpine Klänge nach Höchst

Unverkennbar jazzig, wenngleich mit deutlich hörbar alpinem Unterton sind die Melodien, die Christian Muthspiel´s Yodel Group am 19. Juni 2011 in die altehrwürdige Justinuskirche in Höchst bringt. Auch wenn das Sextett, das zum siebten Konzert der Reihe „Europäischer Jazz“ im Rahmen des Höchster Orgelsommers aufspielt, eine gleichgewichtige nordamerikanisch-französisch-österreichische Melange bildet, kann es seine Geburtsstätte auf dem Jazzfestival im österreichischen Saalfeld nicht verbergen.

Wer hier jedoch einen Trachtenverein in Krachledernen und mit Gamsbart erwartet, ist falsch besaitet: Mit der ganzen fulminanten Bandbreite ihrer Instrumente, von Klarinette und Saxophon über Trompete, Posaune und Marimba bis hin zu Schlagzeug und Gitarre, spiegeln die Musiker traditionelle Tonleitern der Alpenregion und führen sie harmonisch in Tonfolgen des internationalen modernen Jazz über. Jazz sei, so der Komponist und Namensgeber des Sextett Christian Muthspiel, der Blues der Alpen. Dass dies keine Fehleinschätzung ist, beweist der Österreicher seit 2009 gemeinsam mit seinem Landsmann Gerald Preinfalk, den Franzosen Matthieu Michel und Franck Tortiller sowie den US-Amerikanern Robert „Bobby“ Previte und Jerome Harris.

Das Konzert in der Justinuskirche, Justinusplatz 3 in Frankfurt Höchst, beginnt am Sonntag, 19. Juni 2011, um 17.00 Uhr. Die Karten kosten im Vorverkauf 13,00 Euro, an der Abendkasse 15.00 Euro. Vorverkaufsstellen sind die Buchhandlung Bärsch, Albanusstraße 29 in Frankfurt Höchst und die Buchhandlung am Schloss, Bolongarostraße 182 in Frankfurt Höchst. Die Konzertreihe Europäischer Jazz wird unterstützt von Infraserv Höchst, dem Standortbetreiber des Industrieparks Höchst.

(red)
 
BvS


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