Stadtteilgrenze Abschnitt II
Stadtgrenze
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Schwanheim anders - Teil 3
Die erste Teilstrecke von P1 bis P18 haben wir hinter uns gelassen. Ausgangspunkt des zweiten Abschnittes ist der Schwanheimer Knoten auf der Kelsterbacher Seite (P19). Die Grenze zieht sich durch den Knoten bis zum Kelsterbach, um dann in einem scharfen Knick auf die andere Seite der B40 zu springen. Hier geht es entlang der B40 bis zur Grenzschneise. Die Schneise ist ein sehr alter Weg. Früher Bischofsweg genannt, teil einer wichtigen Verbindung von Mainz nach Aschaffenburg. In einer Karte von 1828 wird er bereits als Grenzschneise bezeichnet (P20).

Ein entsprechendes Hinweisschild finden wir in (P21). Zahlreiche Grenzsteine finden wir noch heute an der Grenzschneise (P21). Diese Grenzsteine wurden, nach Eingliederung Schwanheims zum Herzogtum Nassau, nach 1803 gesetzt.

Entlang der Grenzschneise kommen wir zur Lichtetalschneise (P23). Der Name „Lichte Tal“ ist zu deuten als helles Tal, in dem der Baumbestand sehr aufgelockert, d.h. licht war. Hier sehen wir auch eines der vielen Pumpenhäuser an der Grenzschneise (24).

In Richtung Osten geht es zur Bahnstraße (P25/26). Nach dem Bau der Eisenbahnstrecke Frankfurt - Mainz (1862) wurde die Straße Verbindungsweg zwischen Bahnstation und Schwanheim. Oberhalb einer ehemaligen Kiesgrube, auch Schottergrube genannt(P27), können wir die Knall Geräusche von den Schießständen hören, die unmittelbar an die Grenzschneise gebaut wurden.

Die Grenzschneise ist auch heute noch gut begehbar (P28). Wir kommen zur Unterschweinsstiegschneise (P29), Verbindungsweg zwischen Goldstein und Flughafen. Immer gerade aus kommen wir zur Kreuzung Waldauschneise (P30). Mit wenigen Metern kommen wir an unseren Endpunkt des zweiten Abschnittes(P31). Die Autobahn A5 schneidet hier die Grenzschneise. Die Grenze von Punkt P19 bis zu Punkt 31 hat eine Länge von 5,8 km. Die Gesamtlänge von Punkt 1 bis zu P31 beträgt 12,78 km.
Die Bilder zum Artikel finden Sie wie gewohnt in unserer Galerie.
(o.k.)
 
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