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Der "Große Festzug" Teil 5 |
„Der große Festzug 1980“ - Teil 5 Ein Beitrag aus der Reihe "Schwanheim anders gesehen". Nr: 28
Nach dem Bockenheimer Fanfarencorps 1967 schloss sich mit Gruppe 27 der Kleintierzüchterverein an. Sie zeigten, wie früher Ost und Gemüse von den Gärtnern und Bauern in Rückentragekörben (Kiepen) zur Stadt getragen wurden.
Wegen der Schwere der Last mussten die Körbe mehrmals abgestellt werden. Dafür standen an den Wegerändern die sogenannten Ruhesteine. Daher der Name „Am Ruhestein“ in der Goldsteinsiedlung. Die Katholischen Frauen warteten mit einer besonderen Hochzeit auf. Am 27. August 1836 wurde ein Graf von Salignar-Fenelon Johann, Raimund, Siegesmind, Alfred in der alten Pfarrkirche von Schwanheim
getraut. Er war Atache bei der franz. Gesandtschaft zu Frankfurt am Main. Geboren wurde er 6. April 1810 in Frankfurt als Sohn des Grafen von Salignar-Fenelon Anton, Alexander, August, Offizier des königlichen Ordens der Ehrenlegion.
Nach soviel Feierlichkeiten wusste der Fanfarenzug Niederrad zu gefallen.
Die TUS zeigte welche Bedeutung Andreastag und Andreasgelage für Bürger in den umliegenden Gemeinden hatte.
Für Viehtrieb und Weiderecht mußten die Bürger eine Abgabe an die Stadt Frankfurt leisten. Genau am 30. November, alljählich am Andreastag, trafen sich Abordnungen der betreffenden Orte, um ihren Pflichten nachzukommen. Mit den Kollegen und Gästen wurde bei Trank und Schmaus (Andreasgelage) einige feuchtfröhliche Stunden verbracht. Im Jahre 1813 wurde dieser Tag zum letzten Mal gefeiert. Der Andreashafer wurde durch die Entrichtung von 2000 Gulden abgelöst. Weiter geht es mit der Zeit des Biedermeiers.Dokumentiert von den Briefmarkenfreunden Goldsteins. Die gezeigte Postkutsche, soweit bekannt ist, hat nicht in Schwanheim verkehrt. Die Reisen wurden überwiegend mit dem Marktschiff gemacht. Der Blasmusik Verein SKV Büdesheim schloss diese Gruppe mit herrlichen Klängen ab.
Mit Gruppe 33 kommen wir in das Jahr 1848. Es war ein besonderes Jahr für Schwanheim. 27 junge Schwanheimer schlossen sich zusammen und begannen mit Leibesübungen. Aus diesem Kreis ging bald eine Gesangsriege hervor. Die Geburtsstunde des Gesangsvereins Liederkranz war vollzogen. Natürlich bestens präsentiert vom GV Liederkranz.
Die Hälfte des Großen Festzuges ist inzwischen vorbei gezogen.
In der nächsten Folge präsentiert der Festzug, Bildhauer, Vergolder, Dienstmägde und Korbmacher.
(Sie haben einen Artikel verpasst? Hier finden Sie alle bereits erschienenen Artikel der Reihe "Schwanheim anders gesehen") (o.k.)
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