Wilhelm Henrich: ein Leben für den KTZV Schwanheim 06 e.V.
 Ein Herz für die Kleintierzucht: Wilhelm Henrich
1906 wurde die Kleintierzuchtanlage in Schwanheim gegründet, in der haupsächlich Landwirte zu Hause waren. Ein Grund dafür,war sicherlich die Wirtschaftlichkeit der Geflügelzucht. Die Geflügelzucht half den Familien ihren engen Geldbeutel zu entlasten.
Für die aktive Vereinsarbeit gehören engangierte und überzeugte Menschen, die sich ohne viel Aufheben in den Dienst des Vereins stellen.
Wir wollen „Wilhelm Henrich, Ehrenvorsitzender des KTZV Schwanheim 1906 e.V.“ vorstellen, und die Gelegenheit nutzen, Dank zu sagen, für die in der zurückliegenden Zeit, vor und hinter den Kulissen geleistete Arbeit für den KTZV.
1941 war Schwanheim noch ländlich. Auf dem Bauernhof von Josef Henrich
( Schmieds Dicker ) wurde er als 5. Sohn geboren. Bald schon wurde den Eltern klar, dass Wilhelm großes Interesse an dem auf dem Hof befindliche Geflügel entgegen brachte. Was lag näher, das Mindestalter von 10 Jahren hatte er erreicht, ihn in die 1951 gegründete Jugendgruppe anzumelden. Mit großem Eifer schaffte er sich Respekt und Fachwissen an. Eine eigene Parzelle, die er zum Geburtstag 1953 geschenkt bekommen hatte, war der Dank für sein arrangiertes Bestreben, die Rassegeflügelzucht zu seinem Hobby zu machen. Heute noch ist er im Besitz von 5 Parzellen, wo er eine artgerechte Haltung des Geflügels betreibt. In den 70 er Jahren war er dann selbst Jugendleiter, um die Jugendarbeit voranzutreiben, was ihm auch hervorragend gelang. 1977 wurde er in den Vorstand des Kreisverbands der Rasse- und Geflügelzüchter berufen. Gleichzeitig übernahm er für 5 Jahre den Vorsitz des KTZV Schwanheim. Rege Bautätigkeiten prägten diese Epoche. Sein großes Fachwissen, seine Gabe, Interessen der Geflügelzüchter voranzutreiben, machen Ihn heute als Ehrenvorstands Mitglied im Kreisverband Frankfurt unverzichtbar.
Im März des Jahres 1992 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Wilhelm Henrich, der selbst schon Vorsitzender und Jugendleiter war, wurde erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Unter seinem Vorsitz wurde das Sanierungsprojekt „Farmanlage Schwanheim“ ins Leben gerufen. Es wurden marode Anlagen aufgekauft, abgerissen und wieder aufgebaut. Außerdem übernahm Wilhelm Henrich noch die Leitung der Vereinskantine, die zum beliebten Treffpunkt für Züchter und Freunde des Vereins wurde. Die Sanierungsarbeiten erstreckten sich bis ins Jahr 2000.
Seine gute Zusammenarbeit mit den Kreisverbänden, der Stadt Frankfurt, dem Grünflächenamt, der Forstverwaltung sowie Politikern aller Parteien trug im Jahre 2000 Früchte. Er konnte die Mitglieder davon überzeugen, dem Antrag des Kreisverbandes der Züchter zu folgen, eine gemeinnutzbare Ausstellungshalle zu erstellen. Nur darin sah er die Zukunft des Vereines. Nach zähen Verhandlungen mit den Forstamt, der Unteren Naturschutzbehörde und den beiden Römerfraktionen stand dem Bau der Ausstellungshalle nichts mehr im Wege.
Im Jahre 2001 konnte Willi Henrich die Ausstellungshalle mit der ersten Kreisschau unter der Schirmherrschaft von Petra Roth, eröffnen. Erwähnenswert ist, dass unter seiner Vorstandschaft die Gemeinnützigkeit des KTZV Schwanheim erlangt wurde.
Ein langer erfolgreicher Weg für den Verein lag hinter ihm. Am 28.01.2006 musste Wilhelm Henrich den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Gleichzeitig wurde er von der Mitgliederversammlung für die 14-jährige hervorragende, vereinsführende Arbeit mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden belohnt. Joachim Moos, neuer Vorsitzender des KTZV Schwanheim, konnte nur bis 2007 das Amt des 1. Vorsitzenden ausüben. Gesundheitliche Gründe veranlassten ihn, das Amt abzugeben. Man war sich einig im Verein, nur unser Ehrenvorsitzender konnte mit seinem Sachverstand dem Verein aus der Misere helfen.
Bereits im Juli 2007 wurde er zum kommissarischen Vorstandsvorsitzenden berufen. Bis zu Neuwahlen werden noch einige Monate vergehen. Eine Kandidatur zum 1. Vorsitzenden steht für ihn im Moment nicht zur Debatte. Gesundheitliche Probleme lassen es nicht zu, einen wachsenden Verein mit Leidenschaft und Ausdauer so zu führen, dass er in der Gesellschaft seinen Platz behält und noch ausbauen kann. Natürlich darf sich der Verein auf sein Fachwissen berufen und seine Erfahrungen nutzen, zum Wohle des Vereins.
Auch wir Schwanheim.com wünschen Wilhelm Henrich alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg und bedanken uns für die Ausführungen.
(o.k.)
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