Bundesstraße 43: Gefährdung des Straßenverkehrs durch Falschfahrer entgegen der Fahrtrichtung
Am Dienstag, den 25. März 2007, gegen 16.25 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Frankfurter Polizei ein Falschfahrer gemeldet. Laut Polizeibericht sollte dieser vom Oberforsthaus in Richtung der B43 entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sein.
Zwischenzeitlich gingen noch mehr Meldungen ein, wonach der Falschfahrer auf der Bundesautobahn 3 gesichtet worden sei. Nachdem die Absuche der A3 in Fahrtrichtung Köln und die Absuche der B43 zunächst ohne Erfolg verliefen, wurde gemeldet, dass besagter Falschfahrer die B43 an der Kelsterbacher Spange verlassen habe. Im Rahmen der Fahndung konnte das Fahrzeug, ein Mercedes mit Aschaffenburger Kennzeichen, am Tor 14 des Frankfurter Flughafens angetroffen werden. Der Wagen stand dort entgegen der Fahrtrichtung zum Ankunftsbogen. Der Fahrer des Mercedes, ein 70-jähriger Mann aus der Nähe von Aschaffenburg, wurde zum 19. Polizeirevier sistiert.
Der Fahrer eines Mercedes-Busses aus dem Hunsrück gab an, dass er auf der B43 in Richtung Frankfurt unterwegs war. Etwa 200 Meter hinter der Abfahrt zur A5 in Richtung Norden kam ihm der Aschaffenburger Mercedes auf seiner Spur entgegen. Nur durch eine scharfe Bremsung und dem Ausweichen auf den rechten Fahrstreifen konnte er einem Zusammenstoß entgehen. In seinem Bus befanden sich noch 20 Mitreisende. Nach den Angaben des Busfahrers musste auch ein hinter ihm fahrender Pkw ein Brems- und Ausweichmanöver fahren. Die Ermittlungen hinsichtlich weiterer Geschädigter dauern noch an. Bislang ist davon auszugehen, dass durch den Falschfahrer keine Personen verletzt wurden.
(sch) |