Sportwerbewoche, das Resumee
Die Sportwerbewoche der Germania geht mit Gewitter zu Ende. Leichtes Donnern hatte man jedoch auch zuvor vereinzelt hören können

Dieses Jahr hatte Petrus kein Einsehen mit der Germania. Immer wieder mussten die Besucher Regenschirme und wetterfeste Kleidung bereit halten, um das sportliche Geschehen verfolgen zu können. Ein wunderbares Ambiente mit Bierzelt, Biergarten, Bierschiff und Wurstbude hatte die Germania mit ihrem Event Team hingezaubert. Einem Erfolg der Sportwerbewoche stand somit nichts im Wege. Die Voraussetzungen waren geschaffen, um auch bei schlechtem Wetter einen schönen Tag oder Abend bei der Germania zu verbringen.

Am Samstag, zu Beginn der Sportwoche, zeigten die C- Jugendspieler ihr Können. Das die Germania C-Jugend, gerade erst in die Oberliga aufgestiegen, gegen so hochkarätige wie Dallas Comets, Eintracht Frankfurt und der TSG Hoffenheim keine Sportwerbewoche der Germania ging im Gewitter zu Ende. Leichtes Donnern war jedoch auch vorher zu hölren gewesen

Chance haben würde, war allen schon im Voraus klar. Sie schlugen sich aber sehr gut und bewiesen, dass sie durchaus mithalten können. Letztlich waren es die robusteren Hoffenheimer, die im Finale die technisch ausgezeichneten Frankfurter besiegen konnten. Zum Abend hatte man Maikel de Frog und James Harris gewinnen können. Mit Soul und Schlagern wussten sie, die Besucher zu begeistern. Leider war die Resonanz auf das Angebot sehr dürftig. Eintritt wurde nicht erhoben und doch waren nur wenige gekommen. Ob das schlechte Wetter dazu beitrug, mag man bezweifeln. Auch bei gutem Wetter, am Sonntag, kamen nur wenige.

Die erste Mannschaft der Germania hatte die SG Bickenbach zu Gast. In einem schönen Spiel behielt die neuformierte und junge Mannschaft Germania die Oberhand. Von Montag bis Freitag wurden die Gruppenspiele des Schöfferhofer Cups durchgeführt. Leider konnte sich die Germania nicht für die Finalspiele am Sonntag qualifizieren. Ein echtes Highlight dann am Freitagabend. Ein Mitternachtsturnier im Fußball, mit Mannschaften von Schwanheimer Gaststätten und Vereinen. Das Mannschaften, wie die Bäuchlinge aus Kelsterbach oder zwei Mannschaften aus Nordrach daran teilnahmen, spielte keine Rolle. Spaß am Spiel und sich näher kennenlernen stand an erster Stelle.

Als der KCSM mit seinen Chearlaeders anreiste, waren die Zuschauer vor Begeisterung kaum zu halten. Fußball wurde auch gespielt. Die Handballer der TG Schwanheim besiegten in einem Kraftakt die guten Hobbyfußballer vom Frankfurter Hof (Seppche). Bis spät in die Nacht heizte DC Wollo die Gäste mit heißer Musik ein. Alle waren sich einig, dieser Abend war spitze.

Am Samstag dann ein Turnier von Soma Mannschaften. Zehn Vereine hatten sich gemeldet, um ihre Kräfte zu messen. Vor wenigen Zuschauen setzte sich die Elf von der Feinschmecker- Bäckerei Geisshecker im Finale durch und konnte Siegprämie und Pokal in Empfang nehmen.

Nach starken Gewitterregen spielte dann die groß angekündigte „Burner Band“ im Zelt auf. Leider waren viele Plätze leer geblieben und so recht kam keine Stimmung auf. Erst spät am Abend hatte die Band den richtigen Ton gefunden und die wenigen noch dagebliebenen zum Mitmachen animieren können. Ein für die Verantwortlichen (Event Team) enttäuschender Abend war vorüber.

Sonntag, am letzten Tag der Sportwoche, wurden die Finalspiele und vorher ein Blitzturnier für zweite Mannschaften ausgetragen. Überraschend aber auch verdient gewann die zweite Mannschaft der Germania das Turnier. Die Finalspiele konnten nicht überzeugen. Einmal mehr hatte ein starker Gewitterregen das Finalspiel stark beeinflusst, zum anderen fehlte doch die Heimmannschaft, um mehr Zuschauer anzulocken. Die Bornheimer konnten gegen die Viktoria aus Kelsterbach triumphieren und den Schöfferhofer- Cup, der mit einem beträchtlichen Geldpreis ausgestattet war, gewinnen. Dritter wurde die Germania aus Okriftel.

Unverständnis und Enttäuschung dann bei den Verantwortlichen. Einige Mannschaften der Finalrunde zeigten der Germania die kalte Schulter, mit einem schnellen Rückzug von der Veranstaltung. Hatte man doch gehofft, mit den Siegern einige schöne Stunden beisammen sein zu können. Mit diesem Verhalten werden Veranstaltungen dieser Art in Frage gestellt. Aufwand für Aufbau und Kosten sind so nicht mehr zu tragen. Nur durch den Verbleib der Mannschaften und die nötige Anzahl von Besuchern können garantieren, dass diese Veranstaltungen in Zukunft noch durchgeführt werden können. Die Bereitschaft auch kleine Vereine zu unterstützen, muss gegeben sein um nicht schon im Voraus den Kindern und jugendlichen die Grundlage für Ihr sportliches Weiterkommen zu entziehen.

(o.k.)
 
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