Privatinitiative hilft mit Kreativität dem Kobelt Zoo und beschert uns nebenbei zwei neue Zoobewohner.
 Spendenübergabe an das Team vom Kobelt Zoo Das ein Riesenprojekt wie der Kobelt Zoo nicht ohne Hilfe aus Spenden und Aktionen überleben kann versteht sich fast von selbst. Der Kobelt Zoo ist dabei eine Einrichtung, die nicht nur den Schwanheimer Freizeitwert immens steigert, man kommt außerdem noch ohne einen Eintrittspreis leisten zu müssen in diesen Genuß. Hier wird grandiose Arbeit geleistet und oftmals nur allzu schwach vergolten.
Grund genug für eine kleine Gruppe von Freunden hier aktiv zu werden. Die Schwanheimer Familien Henninger, Gansloweit und Klimroth machten sich auf und nutzten das Schrimpegassefest um dort auf ihrem Weinstand selbst erstellte Schwanheimer Malereien anzubieten. Der Erlös sollte dann vollständig dem Kobelt Zoo zu Gute kommen. Leider hatte man im Vorfeld darauf verzichtet, entsprechende Reklame für die Aktion zu machen, so kamen viele der Besucher nur zum bestaunen der Werke in den Stand, ohne auch nur zu ahnen, das man diese Werke auch kaufen konnte. Trotzdem hatte das Engagement am Ende Erfolg.
 Nandu-Bild mit Schatzkiste (rechts unten)
Ein Bild der "alten Schwanheimer Port" wurde meistbietend verkauft und auch ein weiteres Werk fand gleich darauf einen neuen Besitzer. Die Einnahmen wurden von den engagierten Familien auf 300 Euro aufgestockt und am vergangenen Samstag in den Künstlern angemessener Weise an die Crew des Kobelt Zoo's überreicht. Ein von Frau Klimroth handbemaltes Bild wurde hierzu mit einer kleinen Schatztruhe versehen, die zuvor mit der Spende befüllt worden war.
Von dieser Aktion werden wieder einmal alle Schwanheimer profitieren, denn der Zoo wird sie dazu nutzen, 2 südamerikanischen Nandus ein neues Heim zu geben. Vielleicht kann diese Aktion als Vorbild für weitere Initiativen dienen, denn das Projekt Kobelt Zoo braucht dringend und ständig weitere Unterstützung, damit es weiter gedeihen und betrieben werden kann.
(bnh) |