Guude Fronkreich! Bonjour Öchst!
Höchster Schlossfest 2011 wird zum Rhône-Main-Festival

Vom Samstag, 18. Juni 2011, an leben die Höchster drei Wochen lang wie Gott in Frankreich. Allerdings sind nicht sie in Frankreich, sondern Frankreich in Höchst zu Gast. Das Höchster Schlossfest 2011 steht unter dem Motto „Höchst französisch – das Rhône-Main-Festival“ und verspricht, kulinarisch wie kulturell auf der Zunge zu zergehen, wie ein gutes Hors d’œuvre. Vertreten durch die Frankfurter Partnerstadt Lyon ist dies insgesamt das dritte Mal, das Gäste aus Gallien das größte Stadtteilfest des Frankfurter Westens bereichern. Neben Musik aus Frankreich und den französisch angereicherten Kulturen aus aller Welt bieten die Lyoner auch das auf, wofür ihre Stadt berühmt geworden ist: frische, ländliche Produkte aus Berg, Tal, Fluss und See.

Französisch-irisch-deutsche Rose
Offiziell eröffnet wird das Höchster Schlossfest am Samstag, 18. Juni 2011, um 18.00 Uhr, wie in jedem Jahr mit einem großen Fest im Bolongarogarten. Schon vor dieser Eröffnung beginnen im Rahmen des Höchster Kultursommers 2011 die ersten Veranstaltungen im Frankfurter Westen, darunter Konzerte des Höchster Orgelsommers in der Justinuskirche oder das Programm der Sommernacht am Schloss auf der Schlossterrasse. Besonderes Highlight im Vorfeld ist auch die Wahl zur deutschen „Rose of Tralee“ am Samstag, 21. Mai, im Lindner Congress Hotel, die in diesem Jahr mit einer für Deutschland antretenden, im Elsass lebenden Bewerberin mit irischen Wurzeln zu einem länderübergreifenden Ereignis wird.

Manger und Melodien aus Frankreich
Die drei Festwochen zwischen dem 18. Juni und dem 11. Juli bieten in bewährter Weise ein Programm, das für Mann und Frau sowie Jung und Alt einen breiten Reigen an Veranstaltungen bereit hält. Die beiden Hauptwochenenden, das Altstadtfest der Vereine vom Samstag, 2. Juli, bis Sonntag, 3. Juli, sowie das Abschlusswochenende vom Freitag, 8. Juli bis Sonntag, 10. Juli, warten mit beinahe 20 Bands oder Kapellen auf, zusätzlich laufen über drei Wochen hinweg Orgelkonzerte in der Justinuskirche, Führungen und Veranstaltungen im Höchster Porzellanmuseum und im Bolongaropalast sowie das Programm der Sommernacht im Schloss des neuen Theater Höchst auf der Schlossterrasse.

Die Opera Classica reiht sich in das Schlossfest-Motto ein und bietet am 29. Juni die schönsten Opernmelodien aus Frankreich auf, die von der neu gestalteten Schlossterrasse erklingen werden. Auf dem Abschlusswochenende veranstalten die Gäste aus Frankreich zusätzlich einen großen französischen Gourmetmarkt auf dem Höchster Schlossplatz, unten am Mainufer bietet die große Kerb derweil gebrannte Mandeln, Zuckerwatte und buntes Fahrgeschäft. Das 55. Höchster Schlossfest endet am Montag, 11. Juli, traditionell mit einem großen Abschlussfeuerwerk um 22.30 Uhr.

Höchster Kultursommer läuft weiter
Der letzte Knall des Feuerwerks beendet jedoch noch nicht den Höchster Kultursommer, der sich bis in den September hinein erstreckt. Das Kurzfilm-Festival „Shorts at Moonlight“ läuft vom 13. bis 17. Juli auf der Schlossterrasse, am 14. August findet, ebenfalls auf der Schlossterrasse, ein von der Initiative Pro Höchst unterstütztes Kindermusik-Festival statt und die zahlreichen Konzerte des Höchster Orgelsommers finden erst am 11. September ein Ende. „Höchst wird immer mehr zu dem Kulturzentrum im Westen Frankfurts“, so Thomas Meder vom Vereinsring Höchst, der das Schlossfest organisiert. „Den Höchster Kultursommer kann man inzwischen nicht mehr alleine im Schlossfest fassen, dazu gibt es einfach zu viele Angebote. Dennoch ist und bleibt das Schlossfest die zentrale Klammer, die alles mit einander verbindet.“

Austausch unter Gleichgesinnten
Gemeinsam mit den Veranstaltern freuen sich auch die Festpräsidentin, Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth, und der Schirmherr Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, auf das französische Flair in den Höchster Gassen. Roth schwärmt, ein Jahr nach dem 50jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Lyon und Frankfurt, von der fruchtbaren Freundschaft beider Städte: „Lyon und Frankfurt sind zwei Städte, die viel verbindet, auch in Sachen Kultur. Kultureller Austausch war schon immer die Basis für gute Beziehungen. Und die sind, gestern wie heute, wichtig für ein stabiles Europa.“ Vormann ergänzt: „Den Schlossfestorganisatoren ist mit dieser Partnerschaft wieder ein großer Wurf geglückt. Nicht zuletzt, weil die französische Lebensart einfach eine Bereicherung für das Schlossfest sein wird und sich gut mit der hessischen ergänzt: die Liebe der Menschen zu Geselligkeit, zu guten und ländlichen Produkten und zu Wein – sei es aus Äpfeln oder Trauben.“

(red.)
 
BvS


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