Der Kreisel rotiert
Feierliche Einweihung des Schwanheimer Friedrich-Leimer Kreisels. Am Freitag, dem 9. Mai, war der Kreisel an der Rheinlandstraße- Martinskirchstraße, Mittelpunkt der Schwanheimer Bürger.

Denkmal auf dem Kreisel
Die Schwanheimer Stele - Das neue Denkmal auf dem Kreisel
Frau Dr. Frau Bernadette Weyland, CDU Stadtverordnete, war es, die bei strahlendem Sonnenschein den Verkehrskreisel feierlich einweihte. Etwa 100 Bürger, darunter viele aus Politik und Wirtschaft, waren gekommen, um dieser Feier beizuwohnen.

Sie entschuldigte Herrn Edwin Schwarz, Planungsdezernent der Stadt Frankfurt, für sein Fernbleiben, der eigentlich die Einweihung vornehmen sollte. Auch Stadtverordneter Helmut Heuser, ein echter Schwanheimer, fand nicht die Zeit, an dieser Einweihung teilzunehmen. Wie es so ist in der Politik. Die Belastung ist sehr groß und es bleibt kaum Zeit, an solchen Geschehen teilzunehmen, sagte sie in ihrer Begrüßungsrede.

Dr. Bernadette Weyland
Dr. Bernadette Weyland von der CDU
Erwähnenswert noch die Vorstellung des neuen Schwanheimer Bürgermeisters, Richard Müller. Da können alle Schwanheimer jubeln! Wir sind wieder selbständig, oder? Haben wir nicht einen Ortsvorsteher und einen Stadtbezirksvorsteher? Jedenfalls sorgte diese Aussage für einige Irritationen unter den Anwesenden.

Mit einem Kindergesang „Hier trommelt der Specht“, vorgetragen von Schülern der Minna Specht Schule, wurde der eigentliche Festakt eingeleitet. Zum Festakt gehört natürlich auch eine Chronik. Frau Dr. Bernadette Weyland war es, die den Stein ins Rollen brachte. Ihre Idee, die kostenintensive Ampelanlage durch einen zweckmäßigen Kreisel zu ersetzen, wurde dem Magistrat vorgelegt und auch für gut befunden.

Gestenreicher Gesang der Schüler der Minna Specht Schule
Gestenreicher Gesang der Schüler der Minna Specht Schule
Die Planungszeit bis zur Fertigstellung dauerte nur vier Jahre, was ungewöhnlich in der heutigen Zeit sei, sagte sie. Ihre Meinung, dass dieser Kreisel ein Schmuckstück am Stadtteileingang ist, wollen wir nicht beurteilen. Ein Geschenk ist es jedenfalls nicht, es war eine notwendige Maßnahme. Die Gestaltung des Kreisels wurde zur Farce. Erst eine Lampe in der Mitte, kostenträchtig installiert, und nach Protesten von Schwanheimer Bürgern wieder entfernt.

Jetzt ziert ein Gedenkstein die Kreiselmitte. Der Heimat und Geschichtsverein hatte ein passendes Denkmal in seiner Ausstellung. Die Steinsäule, mit dem Frankfurter Wappen, ist ein Meisterstück von 1973 des Bildhauers Karl-Heinz Schmitt. Dieses Werk hatte er dem HGS gestiftet. Die Gebrüder Frank und Marc Schmitt erklärten sich bereit, die Steinsäule unentgeltlich aufzuarbeiten und in der Mitte des Kreisels aufzustellen.

ein Gruß an die Stadt Frankfurt von Schwanheimer Bürgern
Herzlichen Dank sagte Frau Dr. Bernadette Weyland dem HGS und Der Fa. Grabsteine Schmitt für dieses Geschenk, dem wir uns von schwanheim.com anschließen möchten.

Der Kreisel soll den Namen des bekannten Schwanheimer Bildhauers Friedrich Leimer erhalten. Ein guter Name. Er erinnert uns daran, dass er es war, der 1760 nach Schwanheim kam und eine fast 250-jährige Ära von Vergoldern und Bildhauern in Schwanheim einleitete.

Bemerkenswert die gelebte Integration. Die Inhaber des Döner Ladens, Herr Tasan, und dem Gemüse-Markt, Herrn Oguz, haben für das leibliche Wohl gesorgt. Währenddessen die Fa. Getränke Tschischka spontan die Getränke stiftete. Mit dem Gesang „Sinfonie der Straße“, wieder vorgetragen von den Kindern der Minna Specht Schule, endete die Einweihung.

(o.k.)
 
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