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Freitag, 24. Juni 2011 |
Siebenjähriger spielt mit Sprenggranate aus dem 2. Weltkrieg
Ohne es zu wissen hat gestern ein siebenjähriger Junge in einem Waldstück am Rande des Schwanheimer Waldspielpark mit einem vermeintlich brisanten Spielgerät gespielt. Hierbei handelte es sich um eine Sprenggranate aus dem 2. Weltkrieg, die jedoch - wie sich später herausstellte - glücklicherweise nicht mehr explodieren konnte.
Gegen 18.00 Uhr fand der Bub die Granate im Wald und da er nicht wusste was er da gefunden hatte, nahm er sie mit und "kickte" sie wie ein Fußball über die Straße bis auf die Grünfläche vor einem Anwesen im Lönsweg. Als der Vater des Siebenjährigen hinzukam und sah was sein Filius da mitgebracht hatte, verständigte er umgehend die Polizei.
Die anrückenden Ordnungshüter sperrten umgehend weiträumig den Bereich um den Ablageort der Granate und räumten die angrenzenden Wohnhäuser. Nachdem ein verständigter Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes eingetroffen war wurde schnell klar, dass von der Granate keine Gefahr mehr ausgehen konnte, da der Zündkopf fehlte, so dass sie nicht mehr hätte explodieren können.
Die Hinterlassenschaft aus dem 2. Weltkrieg wurde abtransportiert und soll an einer geeigneten Örtlichkeit kontrolliert gesprengt werden.
(red.) |