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Apfelwein-Song für Brüssel |
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Dienstag, 6. November 2007 |
Nach dem geplanten 'Apfelweinverbot' durch die EU wirbt der Frankfurter Musiker Bobby von Schwanheim um Sympathie für das Nationalgetränk. Dazu hat er den Ebbelwine-Rag komponiert
Fast las es sich wie ein Aprilscherz, doch es war bitterer Ernst: Die EU will den Begriff "Apfelwein" verbieten lassen. Ganz Hessen steht Kopf, denn schließlich handelt es sich nicht nur um irgendein Getränk, das der Brüsseler Regulierungswut zum Opfer fallen soll, sondern um ein Stück lebendiger Hessenkultur.
Während an den Stammtischen bei Bembel und Handkäs’ mit Musik bereits über
"antideutsche Umtriebe" diskutiert wird, sieht der Frankfurter 'Lokal Hero'
Bobby von Schwanheim lediglich Aufklärungsbedarf.
"Wenn jemand auf solch eine seltsame Idee kommt, wie das Wort 'Apfelwein' zu
verbieten, dann hat er wohl noch keinen rechten Zugang zu unserem Stöffche
gefunden, geschweige denn davon getrunken", meint er. Deshalb hat er den
„Ebbelwine Rag“ komponiert.
Das Werk in englischer Sprache, damit es in der EU auch verstanden wird, berichtet
augenzwinkernd von den oft drastischen Erfahrungen, die er mit anderen
"Nationalgetränken" in der Welt gemacht hat. Als Empfehlung bleibt der Refrain "You gotta taste the Applewine " (Sie müssen einfach den Apfelwein probieren) in klassischem Rag-Sound gut in Erinnerung.
Den Ebbelwine Rag gibt es als selbstentpackendes Archiv (exe) zum kostenlosen Download bei
www.bobby.schwanheim.com (außerdem ist er wahlweise als Zip-Datei zum manuellen auspacken erhältlich)
Neben dem Song im MP3 Format enthält die selbstentpackende Zip-Datei
auch den
gesamten Text des Schmunzelwerkes.
Bereits in der Vergangenheit hat Bobby von Schwanheim eigene Kompositionen im
Netz der Netze bereitgestellt. Die nationale Presse berichtete darüber. So wurde
beispielsweise der "SchwanheimBlues"
innerhalb eines knappen Jahres fast 1000x
heruntergeladen. Wer mehr über Bobby von Schwanheim erfahren will, besucht
einfach seine Homepage http://www.bobby.schwanheim.com.
Hier erfährt man,
neben den aktuellen Auftrittsterminen, mehr über den Musiker, als man je zu fragen
gewagt hätte. (sch) |