Das Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main hat es ermöglicht in 3:44 Minuten einen schönen ersten Eindruck unseres Dörfchens zu gewinnen
Die "Texas" in Goldstein. Ein Beitrag aus der Reihe "Schwanheim wie es früher war", von Ernst Leißner
Errichtet wurde das Gebäude, das später einmal „Texas" heißen sollte, in den Jahren 1865/1870 als „gräflicher Wohnsitz der Familie von Bose". Im Jahre 1909 erwarb die Stadt Frankfurt dieses Gebäude und den gesamten Grundbesitz, der heutige Stadtteil Goldstein.
Als 1913 auf den Herrenwiesen südlich des Hofgutes Goldstein der erste Frankfurter Golfplatz entstand, wurde dieses Gebäude gemeinsam mit den vorgesehenen Spielplätzen an den Golfclub Frankfurt verpachtet. In dieser Zeit wurde eine Gaststätte eröffnet, die „Gaststätte Goldsteinpark". Alte Schwanheimer Bürger haben berichtet, dass sie an Sonn- und Feiertagen gerne einen Spaziergang dorthin gemacht haben. Hier feierten auch die späteren Goldstein-Siedler ihr jährliches Siedlerfest.
Wie schon in früheren Beiträgen erwähnt, wurde der Main schon in grauer Vorzeit als Schifffahrtsstraße genutzt.Je weiter die Einwohnerzahl der Stadt Frankfurt wuchs, und je mehr die Industrialisierung zunahm, desto mehr Waren und Rohstoffe wurden gebraucht.
Als die Größe der Schiffe, die vom Rhein kommend den Main hoch getreidelt wurden zunahm, reichte die Wassertiefe bald nicht mehr aus, zumal abzusehen war, dass bald mehr und mehr Dampfschlepper eingesetzt würden.Ein Ausbaggern der Fahrrinne brachte nichts mehr. Die Fließgeschwindigkeit hätte sich dadurch erhöht und der Nutzen wäre weg gewesen.
Man fasste den Entschluss, den Wasserstand durch Nadelwehre auf ungefähr 2,20m zu erhöhen.
Von 1882 bis 1885 wurde ein Nadelwehr quer durch den Fluss zwischen Nied